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Wärmebehandlung/Glühen

Die Wärmebehandlung von Metallen bei höheren Temperaturen wird als Glühen bezeichnet. Durch Glühen von metallischen Werkstoffen oder Werkstücken bei hohen Temperaturen im Erweichungs- und Rekristallisationsbereich werden gezielt die mechanischen und/oder magnetischen Eigenschaften verändert.

Bei „mechanischen“ Glühprozessen steht die Reduzierung der Härte meist für nachfolgende Bearbeitungsschritte im Vordergrund. Das magnetische Glühen oder die magnetische Wärmebehandlung optimiert durch die Beseitigung von inneren Spannungen sowie durch Rekristallisationsprozesse die weichmagnetischen Eigenschaften.

Für hochwertige weichmagnetische Legierungen wie MUMETALL®, PERMENORM® oder VACOFLUX®/VACDUR® empfiehlt der Hersteller Vacuumschmelze GmbH & Co. KG eine reduzierende Atmosphäre und Glühungen in (trockenem) Wasserstoff. Zu beachten sind weiterhin eine genaue Temperaturregelung und abgestimmte Halte- und Abkühlzeiten.

Unsere stationären Öfen (ein Laborofen, ein Fertigungsofen) ermöglichen die Wärmebehandlung der hochwertigen NiFe- und CoFe-Werkstoffe nach Herstellerangabe.

Unsere Durchlauföfen mit verschiedenen Schutzatmosphären – auch reiner Wasserstoff – sind sowohl für mechanische Weichglühprozesse als auch magnetische Schlussglühungen von ferromagnetischen Legierungen geeignet. Sie bieten sich insbesondere für größere Stückzahlen kleinerer Teile als sehr kostengünstige Option an.

Flyer Wärmebehandlung

Flyer Weichglühen

Checkliste Weichglühen